Menschen, die sich im Asylverfahren befinden, haben sehr viel Zeit. Ihr Leben ist sozusagen im Stand-by Modus: Sie dürfen nicht arbeiten und haben kein Anrecht auf Deutschunterricht. Da setzt @ctive Asyl an. Wir sind nämlich überzeugt, dass Flüchtlinge mit den richtigen Werkzeugen und einer gehörigen Portion Willenskraft alles lernen können. Wir ermutigen sie, genau das zu tun. Dafür sammeln wir gebrauchte Laptops, machen sie wieder flott und zeigen Flüchtlingen, wie sie das Internet für ihre Projekte und damit für eine erfolgreiche Integration einsetzen können. Denn das Leben ist zu kurz für Stand-by.

Simon Marti
«Dieses Projekt macht für mich 100% Sinn. Flüchtlinge sind oft traumatisiert, aber trotzdem verfügen sie über ein enormes Potential. Als Wirtschaftsanalyst (M.A. HSG) und ehemaliger Zivi in einem Asylzentrum meine ich: Lasst uns diese Energie aktivieren!»

 

Ruth Thommen
«Seit längerer Zeit setze ich mich mit anderen Kulturen auseinander, reise gerne und studiere nun auch Sozialanthropologie. Mir gefällt, dass @ctive Asyl mit den Asylsuchenden arbeitet, um ihre Zukunftsaussichten zu verbessern und den Austausch zu fördern. Der Computer ist ein wichtiges Medium in unserer Zeit und liefert ihnen Fertigkeiten und Grundkompetenzen fürs Leben.»

Gian Lorenzo Paravicini
«Ich habe Physik studiert und mache im Rahmen meines Doktorats Forschung mit Lasern. In meiner Freizeit bin ich häufig in der Natur am Wandern, Klettern oder Zelten. Ich bin bei @ctive Asyl dabei, weil ich Menschen mit einer schwierigen Ausgangslage unterstützen will und ich hoffe, selber viel Neues zu lernen.»

Sarah Haag
«Als Studentin der Volkswirtschaftslehre habe ich mich bisher schon oft mit sozialen Fragen auseinandergesetzt, aktiv aber nur wenig unternommen. Flüchtlinge hatten nicht die Startchancen, wie wir sie in der Schweiz kennen. Ich bin davon überzeugt, dass @ctive Asyl ihnen dabei helfen kann, Hürden und Probleme selbständig anzugehen und zu überwinden.»

Rias Stalder
«Hilfe zur Selbsthilfe ist ein fundamentales Prinzip unserer Gesellschaft und auch bei der Integration von Flüchtlingen. Für mich wendet @ctive Asyl dieses aufbauende und tragende Prinzip an und trägt bei das Potenzial der Flüchtlinge zu aktivieren. Als Zivi und folgend als Betreuer in einem Asylzentrum habe ich Einblick in das Asylwesen gewonnen. Nun studiere ich Umwelttechnik und erneuerbare Energien.»

Katrin Büchenbacher
«Besonders für junge Asylsuchende ist der Verlust von den Jahren, in denen sie auf den Asylentscheid warten, verheerend. @ctive Asyl zeigt ihnen, wie sie die Zeit nutzen können. Als Masterstudentin in Kommunikation weiss ich, welches Potenzial in der digitalen Welt liegt. In der Freizeit schlägt mein Herz für China.»


Mara Lang
«Ich habe Management & Economics studiert und bin zurzeit in ein Projekt involviert, das sich mit Abfallmanagement in Entwicklungsländern befasst. In meiner Freizeit tanze ich gerne Dabka - ein palästinensischer Folkstanz. Allgemein fasziniert mich Kultur und Politik im Nahen Osten. Mit Active Asyl wird elektronischer Abfall vermindert und motivierten Leuten gute Tools für ihre Integration gegeben.»


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 Die Idee für @ctive Asyl entstand während der imp!act Ausbildung im April 2015. Vier Monate später haben wir den Verein Active Asyl offiziell gegründet, weil wir uns eine Schweiz wünschen, die Flüchtlingen eine echte Chance gibt.

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